Es gibt Situationen, in denen ist es einfach unwiderstehlich, die Füße – auch wenn es sich nicht gehört – auf dem Couchtisch zu platzieren. Stellen Sie sich einen Abend vor dem Fernseher vor, Sie schauen Ihre Lieblingsserie und verarbeiten unbewusst den stressigen Arbeitstag. Plötzlich geschieht es, Sie verspüren das unbeschreiblich starke Verlangen, eine bequemere Position einzunehmen.
Und schon ist er vorhanden, der Gedanke die Füße einfach auf dem Couchtisch niederzulassen, nur für einen Moment. Gute Manieren und gutes Benehmen hin oder her, manchmal muss man diesem Bedürfnis einfach nachgehen und die Seele baumeln lassen. Frustrierend wird es allerdings, wenn man sich nach langem hin und her endlich durchgerungen hat, dem Verlangen nachzugeben, der Couchtisch allerdings derartig vollgestellt ist, dass dort nicht einmal Platz für einen kleinen Zeh vorhanden ist.
Dieser Form der Frustration entgegen zu wirken ist denkbar simpel. Hierzu genügt es, den Couchtisch regelmäßig frei zu räumen und sich anzugewöhnen, den Tisch nach Möglichkeit frei zu halten respektive nur mit wenigen Dingen zu bestücken. Wenn man diese Kleinigkeiten erst einmal vollständig verinnertlicht hat, steht dem entspannenden und vielleicht etwas unmanierlichen Vergnügen nichts mehr im Weg.